Yogyakarta

Als ich am Montag Nachmittag aus dem Zug endlich ausgestiegen bin, hatte ich mir vorher in Tripadvisor zwei Hostels ausgesucht, die ich als erstes anlaufen wollte. Am Bahnhof bekommt jeder offensichtliche Touri eine Straßenkarte im Din-A4 Format, welche die Stadt ziemlich klein aussehen lässt.
Hätte ich vorher etwas besser bei den Fakten im LonelyPlanet aufgepasst, hätte ich gemerkt, dass die Stadt mit knapp einer Millionen Einwohner nicht ganz so klein wie auf der Karte sein kann. So bin ich eben die knapp 3 Kilometer zu meinem Hostel mit Rucksack bei gut 35 Grad gelaufen. Der Weg hat sich aber mehr als gelohnt da dass EDU Hostel, in dem ich eingecheckt habe, erst vor einem Jahr eröffnet wurde und Top-Modern eingerichtet war. Dieses Hostel Weiterlesen

Mit Bus und Bahn durch Thailand

Wie im letzten Artikel erwähnt, bin ich am Freitag Abend von Bangkok mit dem Nachtzug nach Pitsanulok und von dort mit dem Bus nach Sukothai gefahren.
Da ich mein Zugticket für den Nachtzug schon hatte, konnte ich also gemütlich um viertel vor 10 zum Bahnhof und direkt zum Wagen und meinem Bett. Ich hatte die billigste Variante gebucht: 2. Klasse, oberes Bett, ohne Fenster und mit Ventilator anstatt mit Klimaanlage.
Als ich dann vor meinem Bett stand habe ich mich gefühlt wie in einem dieser Weltkriegs-U-Boote die man in Museen betreten kann. Sehr schmale und vor allem sehr kurze Betten (nicht für durchschnittlich grosse Europäer geeignet), sowie blanker Stahl an den Wänden mit ordentlicher Staubschicht drauf. Da ich dort ja nicht längerfristig einziehen musste war das kein Problem. Weiterlesen

Ayutthaya und schon wieder Bangkok

18. Juli
Heute habe ich eine Rundfahrt durch Bangkok nur mit öffentlichen Bussen gemacht. Diese kostet 7-12 Baht (10-30 Cent) pro Fahrt, werden hauptsächlich von Thailändern benutzt und sind gefühlte 50 Jahre alt oder älter. Ich fand die Tour super, weil man das Gefühl hat, mal nicht nur in einer Stadt voller Touristen zu sein sondern auch den Einheimischen etwas näher zu kommen. Jedes Schulkind wollte wissen, wo man herkomme und warum man kein komfortables Taxi nehme als „reicher Tourist“. Meine Rundfahrt hat mich auch an Chinatown vorbei geführt wo ich durch die unendlichen vielen, kleinen und vollkommen überfüllten Gassen ziemlich die Orientierung verloren habe. Weiterlesen