There’s no place like home

Nach sechs Wochen, vier Ländern und unglaublich vielen Eidrücken bin ich seit zwei Tagen nun wieder daheim.

Der Heimflug verlief problemlos und aufgrund eines langen Aufenthalts in Doha gabs sogar ein gesundes Frühstück am Flughafen umsonst:

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Nun bedanke ich mich bei allen, Weiterlesen

Bali

Padang Bai
Nachdem ich mich am Tag meiner Ankunft mit Freunden aus Deutschland getroffen habe sind wir am nächsten Morgen in den Osten von Bali nach Padang Bai gefahren. Das einzige was diesem kleinen Dorf etwas Leben einhaucht ist der Fährhafen für die Verbindungen nach Lombok und die Gili-Inseln, wodurch morgens und abends jeweils für kurze Zeit Massen an Touristen durch die Strassen laufen.
Wir haben dort drei ruhige Tage an einem traumhaften Strand genossen und abends jedes mal frischen Fisch gegessen. Genau das richtige nach den anstrengenden Tagen auf Java.

Der Traumstrand in Padang Bai:

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Yogyakarta

Als ich am Montag Nachmittag aus dem Zug endlich ausgestiegen bin, hatte ich mir vorher in Tripadvisor zwei Hostels ausgesucht, die ich als erstes anlaufen wollte. Am Bahnhof bekommt jeder offensichtliche Touri eine Straßenkarte im Din-A4 Format, welche die Stadt ziemlich klein aussehen lässt.
Hätte ich vorher etwas besser bei den Fakten im LonelyPlanet aufgepasst, hätte ich gemerkt, dass die Stadt mit knapp einer Millionen Einwohner nicht ganz so klein wie auf der Karte sein kann. So bin ich eben die knapp 3 Kilometer zu meinem Hostel mit Rucksack bei gut 35 Grad gelaufen. Der Weg hat sich aber mehr als gelohnt da dass EDU Hostel, in dem ich eingecheckt habe, erst vor einem Jahr eröffnet wurde und Top-Modern eingerichtet war. Dieses Hostel Weiterlesen

Der einzige Bule

Nein, im Titel ist kein Rechtschreibfehler ich wollte wirklich Bule schreiben. Bule ist das indonesische Wort für „Westlicher“ oder „Weißer“ und von diesen Bule gab es in Cianjur, dem Dorf in dem ich die letzten zwei Nächte übernachtet habe, nicht wirklich viele. Genauer gesagt gab es nur sechs.
Nämlich genau uns sechs Touristen die ein Zimmer bei Yudi, dem Initiator von „Cianjur Adventure“ gebucht hatten. Dieses Programm, das im LonelyPlanet Reiseführer empfohlen wird, gibt Reisenden die Chance, in einem touristisch völlig unentschlossenen Gebiet einige Tage mit Einheimischen (Yudi und seiner Familie) zu leben.
Dieses Versprechen wurde zu 100% eingehalten, denn außer zwei sehr lustigen Belgiern, einem deutschen Paar, einem italienischen Journalisten und mir gab es dort weit und breit keine Touristen. Diese Exklusivität hat man allerdings auch mit etwas höheren Übernachtungspreisen bezahlen müssen, was sich meiner Meinung nach absolut gelohnt hat. Weiterlesen

Welcome to Jakarta

Ein Bier kostet 20’000, eine billige Übernachtung 90’000 und am Geldautomat holt man mal eben eine Millionen. Ab 18 Uhr bricht der Verkehr komplett zusammen, Hotels wie Hyatt, Hilton & Co. übertreffen sich mit beeindruckenden Bauten und nebenan stapelt sich der Müll und die Menschen die von der Hand in den Mund leben.

Willkommen in Indonesien, Willkommen in Jakarta, der widersprüchlichsten und unentwickeltsten Stadt in der ich je war.

Selbst der LonelyPlanet Reiseführer sagt, es sei nicht einfach Jakarta zu lieben und warnt vor einigen Vierteln zu bestimmten Uhrzeiten.
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