USA 2016 – New York & Philadelphia

 

Nach Chicago sind wir wiederum mit United zum La Guardian Airport in New York geflogen – 4 Tage Big Apple!

Unsere Unterkunft war das Chelsea International Hostel in Chelsea in der Mitte von Manhatten. Das Zimmer hatte absolut nichts liebevolles oder gemütliches, war aber mit Abstand die günstigste und dadurch bezahlbare Option um direkt in Manhatten wohnen zu können.
Angefangen haben wir unsere Besichtigung in dieser riesigen Stadt am nächsten Morgen mit einem Besuch von Ground Zero und dem dazugehörigen Museum am Ort des Anschlags vom 11. September 2001. Genau dort wo die Türme ursprünglich standen gibt es nun zwei riesige Becken in die von allen vier Seiten Wasser läuft und schier endlos tief fällt, da man den den Boden in der Mitte der Becken nicht sehen kann. Am Beckenrand sind die Namen der knapp 3000 Opfer eingraviert. Ich finde das Denkmal sehr gelungen und würdevoll gestaltet, mitten in Manhattan.

Für das Museum kann man vorab Tickets online kaufen und sich den Audioguide als App auf das Smartphone laden. Beides ist zu empfehlen, spart vor Ort Zeit und Geld. Das Museum zeigt in einem Teil verschiedene Artefakte der Türme und ist in das ursprüngliche Fundament gebaut. In einem weiteren Teil sind die Bilder aller Opfer angebracht und über jedes Opfer gibt es mal mehr mal weniger Informationen und Gedanken von Angehörigen und Freunden. Diese Informationen werden ständig ergänzt, je nachdem ob Angehörige weitere Gedanken aufnehmen und veröffentlichen möchten. Das Herzstück des Museums ist eine minutengenaue Aufarbeitung der Ereignisse des 11. September mit vielen Videos und Tonaufnahmen. Sehr bewegend fand ich eine Station an der man Mailboxnachrichten auf Handys eines Fluggastes und eines Feuerwehrmannes anhören konnte und so mitbekommen hat wie aus einem vorsichtigen Nachfragen ob alles okay sei nach und nach Trauer geworden ist, als sich das ganze Ausmaß der Katastrophe abgezeichnet hat.

Nachdem wir bei guten Wetter mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei gefahren sind und die Brooklyn Bridge abgelaufen haben, sind wir bei schlechtem Wetter spontan in das Broadway Musical School of Rock gegangen. An drei Ticketschaltern in Manhattan kann man zum halbem Preis noch Restkarten für Veranstaltungen am gleichen Tag kaufen. So hatten wir super Plätze obwohl wir die Karten erst 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn gekauft haben.
Was wir in New York noch so gemacht haben sieht man dann in den Bildern.

Philadelphia

Nach den Tagen in New York City bin ich mit einem Fernbus weiter nach Philadelphia gefahren um einen weiteren Schulfreund zu besuchen.

In der ehemaligen Hauptstadt der vereinigten Staaten wurde die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben, bevor die Stadt in der Sandwichposition die politische Macht in der Norden nach Washington und die wirtschaftliche Kraft in den Süden nach New York eingebüßt hat. Trotz großer Verbesserungen in den letzten Jahren ist Philadelphia immer noch eine recht gefährliche Stadt, wenn man sich in bestimmten Vierteln aufhält. Die riesige Studentenstadt im Westen mit der großen Drexel University und der Ivy-League University of Pennsylvania ist jedoch sehr sicher und lebhaft.
Während meiner vier Tage in Philly haben wir noch eine Nacht in Atlantic City, dem Las Vegas der Ostküste, verbracht. Nachdem uns im Voraus alle gewarnt haben und meinten, die Stadt sei komplett runtergekommen, waren wir positiv überrascht.

Die Strandpromenade sieht super aus und auch die meisten Hotels können sich sehen lassen. Aufgrund des Überangebots sind diese zudem noch sehr günstig.
Zurück aus Atlantic City ging’s dann auch schon mit dem Zug in Richtung Washington DC zum Flughafen. Zweieinhalb Wochen USA mit vielen Eindrücken und schönen, wenn auch meist etwas überdimensionierten Städten waren vorüber.

Den ersten Teil des USA Berichts gibt es hier: Washington & Chicago

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