USA 2016 – Washington & Chicago

Augenzeit_WASCHI-12Diesen Juni stand der Besuch von vier Großstädten in den USA an: Angefangen in Washington DC ging es über Chicago nach New York. Von dort mit einem Zwischenstopp in Philadelphia wieder nach Washington für den Rückflug.
Die erste Nacht habe ich in Washington im HI International Hostel im nördlichen Zentrum in der 11. Straße gewohnt bevor ich, dann gemeinsam mit Nina, ins District Hotel in der Rhode Island Avenue nur ein paar Blöcke weiter gezogen bin. Beide Unterkünftige hatten ein, für Washington, gutes Preis-/Leistungsverhältnis und waren vor allem durch ihre Lage ausgezeichnet für Erkundungstouren in der Stadt.
Symbole & Museen
Weltberühmt ist Washington natürlich für das Weisse Haus und für das Capitol. Während man in Ersteres als deutscher Staatsbürger nicht rein darf, kann man für das Capitol eine Tour im Internet oder vorab am Visitors Center kostenlos buchen. Die Tour an sich lohnt sich leider überhaupt nicht, da man ausschließlich in drei Räume darf, welche heute nur noch bei Staatsbegräbnissen benötigt werden und ansonsten mit Skulpturen der einzelnen Bundesstaaten vollstehen. Zudem sieht man die angesprochenen Räume nicht richtig weil sich eine Besuchergruppe an die nächste durch die Gänge quetscht. Anschließend an die Tour kann man sich jedoch, ebenfalls kostenlos, unter Vorlage des Passes, Besucherkarten für den Plenarsaal an einem Schalter im Eingangsbereich holen. Da an unserem Besuchstag keine Sitzung war, ging dies relativ einfach und auf den Besucherplätzen des Saales könnte man sich diesen in aller Ruhe ohne Gedränge ansehen.

Die Kuppel des Kapitals wird leider gerade renoviert.

Die Kuppel des Kapitals wird leider gerade renoviert.

Beim Weißen Haus kommt man wie angesprochen maximal bis zum Gartenzaun. Es gibt wohl die Möglichkeit eine Tour durch die Gärten des Anwesens zu machen und so dem Zentrum der Macht recht nahe zu kommen, allerdings nur wenn die First Family nicht zuhause ist. Da während unserer Zeit in Washington alle daheim waren gab es diese Option nicht und die Sicherheitsvorkehrungen wurden eher noch verstärkt.

Jedes Opfer der Anschläge am Pentagon hat eine dieser "Bänke". Je nachdem in welche Richtung diese zeigen saß das Opfer im Flugzeug oder im Pentagon.

Jedes Opfer der Anschläge am Pentagon hat eine dieser „Bänke“. Je nachdem in welche Richtung diese zeigen saß das Opfer im Flugzeug oder im Pentagon.

Empfehlenswert ist der Besuch des 09/11-Memorials für die Opfer der Anschläge vom 11. September welche am Pentagon umgekommen sind. Sehr schön gestaltet und sehr ruhig direkt am Pentagon. Ebenfalls ruhig geht es am benachbarten Nationalfriedhof in Arlington zu. Hier liegen über 400.000 gestorbene US-Soldaten und Größen des Landes seit seiner Gründung begraben. Mit einem Shuttlebus kann man auch als Tourist über das riesige Gelände gefahren werden.
Neben den nationalen Symbolen ist Washington vor allem für zahlreiche und meist kostenlose Museen bekannt. Das Air and Space Museum ist vor allem für seine zahlreichen Exponate sehr zu empfehlen, von der Apollo Mondkapsel über das Flugzeug der Gebrüder Wright bis zu einer modernen Drohne findet man alles. Auch die Nationalarchive sind einen Besuch wert: hier liegt die original unterschriebene Verfassung zusammen mit vielen interessanten Erklärungen zur Entwicklung der Verfassung in den Vereinigten Staaten.

Unbedingt besuchen sollte man auch das Newseum, hier haben wir einige Stunden verbracht. Das private Museum zeigt viele Höhepunkt der Weltgeschichte aus Reportersicht und zeigt den Einfluss der Medien und der Pressefreiheit auf die Geschehnisse. Sehr interaktiv und gut gemacht!
Abends waren wir in der Nähe unseres Hotels unterwegs, einer sehr belebten Gegend rund um die U Street und 14th Street. Vor allem Ticos und BusboysAndPoets…. Ist sehr zu empfehlen!

Memorial Day Parade in Washington

Memorial Day Parade in Washington

Chicago

Als zweite Station ging’s von Washington aus mit United Airlines nach Chicago, wo wir eine Freundin von mir besucht haben.
Skyline von Chicago

Skyline von Chicago

Die drittgrößte Stadt der USA direkt am Lake Michigan hat uns ebenfalls mit super Wetter empfangen, so dass wir bei einer Runde Cocktails im John Hancock Center in der 105. Etage den Blick über die Stadt genießen konnten. Auch wenn die Cocktails recht teuer sind, spart man sich auf diese Weise die eigentlich fälligen 25$ um auf das Aussichtsdeck zwei Etagen darüber zu kommen.

Um einen Überblick über die Stadt zu bekommen haben wir uns einer kostenlosen Walkingtour mit dem Fokus auf die Architektur der Innenstadt angeschlossen. Der Guide hat die zwei Stunden sehr unterhaltsam gestaltet und viel zur Architektur und Bauweise der zahlreichen Wolkenkratzer, welche in Chicago „erfunden“ wurden, erzählt.
Nach zwei Nächten im Getaway Hostel haben wir nochmals zwei Nächte bei der Freundin übernachtet und uns mit einem Tag am Lake Michigan von den anstrengenden Sightseeing Tagen zuvor erholt.
Um die Erklärungen zu jedem Bild zu sehen bitte oben links in der Galerie auf das Ausrufezeichen klicken. Weiter geht’s in dem man am rechten Rand auf das Bild klickt.
Weiter geht es mit New York und Philadelphia!

3 Gedanken zu “USA 2016 – Washington & Chicago

  1. Liebe Nina und lieber Jan,
    über den sehr interessanten Bericht haben wir uns sehr gefreut; vielen
    Dank dafür. Schön, dass wir auf diese Weise daran teilhaben können.
    Liebe Grüße
    Johanna und Hermann
    Oma und Opa

  2. Hallo Jhr Lieben.
    Freue mich, daß es wieder einen Bericht über Eure
    Unternehmungen gibt. Vielen Dank
    Dieses Mal habt Jhr einen anderen Teil der Welt ausgeguckt
    Es ist einfach enorm was Jhr in so jungen Jahrn kennen lernen dürft
    Wünsche , daß Jhr neben Eurer Arbeit immer mal wieder
    solche Urlaube einplanen könnt
    Herzliche Grüße Ma Lilo

  3. Liebe Nina, lieber Jan,

    wie schön auch auf diese Weise von euch zu hören.
    Danke, und ich freu mich schon auf den Bericht und die Fotos von Sardinien.

    Liebe Grüße Ingi und Mama

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