Strand, Sonne und mehr auf Santorin

Der Sonnenuntergang in Ia

Der Sonnenuntergang in Ia

An einem Samstag im August ging’s um 5 Uhr morgens mit Germanwings los vom Flughafen Köln/Bonn auf die Griechische Kykladeninsel Santorin. Während die Insel auf der westlichen Seite hauptsächlich steile Klippen, dem Rand eines großen Vulkankraters, vorweist, besteht die östliche Küste aus Kiesstränden mit vielen kleinen Buchten.

Nina und ich haben im familiären Nostos Hotel in der kleinen Stadt IMG_9335Kamari, an der östlichen Küste direkt am Strand gewohnt. Während die meisten Zimmer eher in den Innenhof des Hotels zeigen, hatten wir Glück und eines der drei Zimmer mit Blick auf den keine fünf Meter entfernten Strand. So wurden wir jeden Morgen von der aufgehenden Sonne geweckt und haben den Tag dadurch immer recht früh begonnen.
Berühmt ist Santorin, das offiziell auf Griechisch Thira heißt, allerdings nicht für seine eher steinigen Strände sondern für die Sonnenuntergänge über dem Meer, die man am besten von der nördlichen Stadt Ia aus genießt. Während wir die meiste Zeit am Strand relaxed haben, hatten wir für zwei Tage einen Mietwagen (einen zirka 20 Jahre alten Chevrolet Matiz) mit dem wir die kleine Insel unsicher gemacht haben. So sind wir an die Westküste gefahren und haben eine kleine Wanderung entlang des Kraters von Imerovigli nach Ia unternommen, ungefähr 9 Kilometer, zurück zum Auto ging’s mit dem Bus. Anschließend waren wir am eher abgeschiedenen Kolumpos-Beach schwimmen und Abends wiederum in Ia Abendessen und den Sonnenuntergang genießen. Wer sich nicht wie wir mit Hunderten anderen in die kleinen Gässchen quetschen will, sollte sich eines der Boutique Hotels entlang der Westküste genauer ansehen. Diese, oft in den Stein gebauten, Häuser verlangen oft mehrere hundert Euro pro Nacht und haben meist nur kleine Pools sowie keinen Strandzugang, da man ja oben in den Klippen wohnt.

Blick aus dem Hotelzimmer

Blick aus dem Hotelzimmer

 

 

Kleine Kapelle zwischen Fira und Ia

Kleine Kapelle zwischen Fira und Ia

In Ia am Abend

In Ia am Abend

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Ein kleines Weingut im Westen der Insel

 

Mit dem Mietwagen sind wir am nächsten Tag außerdem in den Süden der Insel (von Nord nach Süd einmal über die kleine Insel braucht man keine 45 Minuten) zu einer Kajaktour mit Santorini Sea Kayak gefahren. Die fünf Stunden im Kajak zu zweit waren alles andere als körperlich anstrengend und dennoch sehr unterhaltsam. Man ist gemütlich entlang der Küste und verschiedener kleiner Buchten gepaddelt und hat in der Mitte ein sehr leckeres Picknick in einer der Buchten genossen. Die Guides haben viele Fotos gemacht und unterhaltsame Geschichten erzählt oder einfach nur eine Wasserschlacht angezettelt. Nach Kajakfahren und einem Besuch am Strand von Perissa, eine Ortschaft südlich von Kamari, haben wir den Sonnenuntergang auf einem der vielen kleinen Weingüter Santorins angesehen.

 

Zum Sonnenuntergang wurden die Segel gesetzt.

Zum Sonnenuntergang wurden die Segel gesetzt.

Nach einem weiteren Strandtag haben wir gegen Ende der Woche eine sechsstündige Bootstour gemacht, bei der man den noch aktiven Vulkan besteigt, in heißen (eher lauwarmen) Quellen schwimmt und bei einem griechischen Essen an Board – natürlich – wieder den Sonnenuntergang ansieht. Ebenfalls auch sehr empfehlenswert mit dem Schiff Aphrodite.
Kulinarisch kommt man in Kamari voll auf seine Kosten. Zu meistens sehr fairen Preisen hat man bei über 20 Restaurants direkt am Strand und mindestens nochmal so vielen im Ortsinneren mehr als genug Auswahl für eine Woche. Wir können die Taverne To Pinakio sehr empfehlen, wenn man mal nicht direkt am Strand essen möchte.
Alles in allem hat mir die Woche Santorin sehr gut gefallen. Wenn man bereit ist, nach Köln/Bonn zu fahren kommt man mit Germanwings jeweils Samstags direkt auf die Kykladeninsel. Wer keinen Luxus braucht und sich mit einem ziemlich heruntergekommenen Bad zufrieden gibt kann im Nostos Hotel direkt am Strand sehr günstig wohnen und das restliche Reisebudget in Ausflüge, Essen und Ouzo investieren.
Alle Links von Attraktionen führen zur jeweiligen Seite auf dem Reiseportal Tripadvisor, welche sehr hilfreich ist um einen Überblick über die Vielzahl an Angeboten zu bekommen.

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Wir waren nicht alleine. Weder auf dem Meer...

Wir waren nicht alleine. Weder auf dem Meer…

...noch an Land.

…noch an Land.

Blick auf Ia vom Boot aus

Blick auf Ia vom Boot aus

2 Gedanken zu “Strand, Sonne und mehr auf Santorin

  1. Lieber Jan,
    danke für die wunderbaren Bilder und die Beschreibung. In den kommenden kälteren Monaten kann man sich bestimmt mit diesen schönen Bildern wieder in den Sommer träumen.
    Liebe Grüsse Mama

  2. Lieber Jan, danke für den ausführlichen Bericht und die wunderschönen Bilder
    von Santorin; das waren bestimmt sehr romantische Tage, an die Ihr Euch noch
    lange erinnern werdet. Wir haben die Schilderungen mit viel Freude gelesen.
    Es ist einfach gut, so positive Nachrichten aus Griechenland zu hören!
    Herzliche Grüße
    Oma und Opa

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