Zu Besuch bei World Vision – Simbabwe Teil II

Der allgemeine Bericht über meinen Aufenthalt in Simbabwe ist hier zu finden.

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Wegweiser zu World Vision in Harare

World Vision und das Patenprogramm
World Vision ist ein humanitäres Hilfswerk mit mehreren hundert Projektgebieten weltweit. Neben der Sofort- und Katastrophenhilfe liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf Patenschaften zu Kindern und deren Familien in ärmeren Ländern. Für 30€ monatlich wird garantiert, dass das Patenkind und seine Geschwister eine Schule besuchen können und werden Familienübergreifende Projekte gefördert, wie zum Beispiel die Installation von Wasseraufbereitungsanlagen oder Schulungen zur Viehzucht mit dem dazugehörenden Vieh als „Startkapital“.
Seit genau zwei Jahren bin ich auch Pate, nachdem ich von einer Freundin über das Program gehört hatte und im Anschluss eine Werbekampagne gesehen habe, bei der Prominente 30 Euro monatlich in Relation zu anderen alltäglichen Dingen für denselben Betrag setzen. Geendet hat jeder der Spots mit der Frage „Für was geben Sie 30 Euro aus, ohne es wirklich zu brauchen?“. Bei mir war die Antwort darauf meine Monatsgebühr für den Handyvertrag und so bin ich seit Oktober 2012 der Pate von Malon Mutonho im Projektgebiet Mukumbura in Simbabwe.

Neben jährlichen Broschüren, die einen über den Projektfortschritt auf dem Laufenden halten, gibt es auch die Möglichkeit mit der Familie des Patenkindes über Briefe in Kontakt zu bleiben. Obwohl dieser Briefwechsel sehr gut funktioniert und man so die Chance hat, etwas mehr persönlich über sein Patenkind und die Umstände zu erfahren, habe ich mir trotzdem immer überlegt wie viel der 30 Euro wirklich dort ankommt und wie viel davon auf dem Weg versickert. Als sich dann die Chance geboten hat, Malon zu besuchen, habe ich natürlich nicht nein gesagt.

Zur Vor- und Nachbereitung gehören auch Tabletten zur Malariavorbeugung.

Zur Vor- und Nachbereitung gehören auch Tabletten zur Malariavorbeugung.

Vorbereitung
Bereits von Deutschland aus musste ich den Besuch bei World Vision Deutschland anmelden, und mein polizeiliches Führungszeugnis dorthin senden. Von Südafrika aus wurde dann der Kontakt zu Tichaona Fata hergestellt, er ist unter anderem für Patenschaften im Mukumbura Projekt verantwortlich. Mit ihm habe ich einen Tag vereinbart und er hat sich im Hintergrund um alles Weitere gekümmert.
Am Montag bin ich vor meiner Fahrradtour durch Harare zuerst mit dem Fahrrad zum Hauptbüro von World Vision Simbabwe (VWZ) gefahren. Dort hat mich Herr Fata empfangen und mir allgemein über die Tätigkeiten von VWZ berichtet. So gibt es neben Mukumbura noch 26 weitere Programmgebiete im Land. Jedes dieser Gebiete hat einen Programmmanager und verschiedene Projektmanager. Herr Fata ist neben dem Projekt „Patenschaften“ auch für das Projekt „Wasserversorgung“ in Mukumbura verantwortlich. Außerdem ist jedes Program direkt mit einer World Vision Landesgesellschaft einer Industrienation verbunden. In Mukumbura und zwei weiteren Projekten in Simbabwe ist das World Vision Deutschland. Stolz hat mir Herr Fata auch den Jahresbericht von WVZ präsentiert, der zeigt, dass nur 7% der Gelder in Administration und Verwaltung fließen und der Rest direkt in die Projekte. So weit so gut, ich war gespannt auf den Dienstag Morgen.

Herr Fata mit unserem Jeep für den Tag.

Herr Fata mit unserem Jeep für den Tag.

Beeindruckendes und erschreckendes Simbabwe – Zu Besuch in einer anderen Welt
Pünktlich um 7:30 Uhr am nächsten Morgen stand Herr Fata mit einem Toyota Hilux Jeep bei mir am Hostel. Bevor es jedoch in den Norden des Landes ging, sind wir zuerst ins nationale VWZ Büro gefahren wo sich der Sprecher von VWZ mit mir treffen wollte. Seit einigen Jahren sei es etwas sehr Besonderes wenn Besuch käme, so der Sprecher Herr Shamu. In Mukumbura war seit Anfang 2012 niemand mehr und auch die anderen Gebiete würden nur noch sehr selten besucht. Außerdem hat mir Herr Shamu ein paar grundlegende Do’s and Dont’s im Umgang mit den Menschen im Projektgebiet erklärt. So sollten überschwängliche Emotionen oder Berührungen vermieden werden und unter keinen Umständen sollte ich jemandem in Aussicht stellen, nach Deutschland kommen zu können oder gar meine Adresse preisgeben. Nachdem ich das alles schriftlich akzeptiert hatte, ging’s endlich los ins Grenzgebiet zu Mosambik, dem Bezirk Mount Darwin in der Region Mashonaland.

Zunächst noch breite Schotterpisten...

Zunächst noch breite Schotterpisten…

Herr Fata hatte für mich ein offizielles Einladungsschreiben des Präsidenten von Mount Darwin organisiert, welches uns an den zahlreichen Polizeikontrollen auf der 250km langen Strecke jede mögliche Unterstützung zugesichert hat. Da World Vision als Hilfsorganisation in Simbabwe sehr beliebt ist und unser Jeep eindeutig als Hilfsfahrzeug zu erkennen war, wurde allerdings immer nur salutiert und wir durften durchfahren, im Gegensatz zu den meisten anderen Verkehrsteilnehmern. Das Schreiben wurde also nicht benötigt.

...später abenteuerliche Wege.

…später abenteuerliche Wege.

Nach guten 200km wurde die asphaltierte Straße zur Schotterpiste und später zur Abenteuer Berg- und Talfahrt. Da Herr Fata seit 10 Jahren in Mukumbura tätig ist, welches von 2004-2017 als World Vision Projekt geplant ist, kannte er jedes Schlagloch so dass die Fahrt trotzdem sehr angenehm war und ich die Landschaft im Sambesi Tal genießen konnte. Das Programmgebiet Mukumbura hat eine beeindruckende Größe von 3600 Quadratkilometern und besteht fast nur aus runden Lehmhütten, die in einzelnen Familienverbünden zusammenstehen und sehr trockener Steppe. Von den 10.000 Kindern die im Gebiet leben sind 2.600 als mögliche Patenkinder registriert. Davon haben gute 2.000 einen Paten. Herr Fata hat mir erklärt, dass vor allem der Wohlstand der Familie eine Rolle spielt, bei der Auswahl ob ein Kind einen Paten braucht oder nicht. Außerdem werde selbstverständlich keine Familie zu etwas gezwungen – aus traditionellen Gründen gäbe es auch einige Familien die nicht in das Programm wollen. Außerdem werde darauf geachtet, dass grundsätzlich allen Kindern der Besuch der Schule ermöglicht wird, bei Kindern mit Paten sei dies aber unbedingte Pflichtvorraussetzung. Die Schulgebühren betragen zwischen 15-35 US$ pro Quartal und sind für viele Familien unmöglich aufzubringen.

Angekommen im Gebiet Mukumbura habe ich im lokalen World Vision Büro nochmals ein paar Formulare unterschreiben müssen und anschließen den „Bürgermeister“ des Bezirks getroffen. Anschließend ging es endlich weiter zu Malons Familie. Dort haben mich nicht nur Malon und seine Eltern empfangen sondern ca. 20 singende Kinder und deren Eltern. Dazu wie erwähnt der Bürgermeister, die Großeltern Malons, welche zeitgleich auch die Stammesältesten sind, sowie ein paar „traditionelle Führer“ der Region, deren Rolle mir auch Herr Fata nicht genau erklären konnte.

Begrüßt wurde ich mit einem persönlichen Lied: "Welcome Jan"

Begrüßt wurde ich mit einem persönlichen Lied: „Welcome Jan“

Nach einigen Liedern auf Shona haben der Großvater und der Bürgermeister eine Rede gehalten, Malons Mama hat sich für die Briefe (sie hat daraus zitiert, scheint sie also wirklich bekommen zu haben) und die Unterstützung bedankt und im Anschluss wurde Malon, ein kleiner 6 jähriger Junge zu mir zum Fototermin geschoben, was ihm sichtlich unangenehm war. Auch die anderen Kinder haben mich meistens mit offenem Mund angestarrt. Der Grund dafür war, so erklärte mir Herr Fata der auch als Dolmetscher fungiert hat, dass viele der Kinder noch nie einen weißen Menschen gesehen hätten. Die Haupteinnahmequelle der Familie ist die Ziegenzucht und der Anbau von Hirse und Beeren. Alle Erzeugnisse werden allerdings meist direkt in der Region verkauft oder gelangen nur über einen Händler nach Harare, daher findet außerhalb der Gemeinschaft kein so reger Austausch mit Menschen anderer Volksgruppen statt.

Malons Großvater, der Bürgermeister, Herr Fata und die beiden traditionellen Führer (v.l.n.r.)

Malons Großvater, der Bürgermeister, Herr Fata und die beiden traditionellen Führer (v.l.n.r.)

Ein Mitarbeiter von World Vision verteilt meine Stifte, Malbücher und Blöcke.

Ein Mitarbeiter von World Vision verteilt meine Stifte, Malbücher und Blöcke. Alle Kinder tragen noch ihre Schuluniform.

Erst als ich meine Gastgeschenke überreicht habe, war schlagartig Leben zwischen den Hütten von Malons Familie. Die Aufkleber und Stifte für Malons Schwester und ihre Freundinnen und der Fußball für Malon und seine Kumpels wurden mit Freudenschreien begrüßt und es musste sofort gespielt werden. Nach 15 Minuten bei über 40 Grad und einem Wind der einem sehr staubigen Föhn glich, war ich komplett kaputt und heilfroh, als Malons Großvater zur zweiten Rede angesetzt hat. Er hat gesagt, dass heute ein Festtag sei, deswegen die Schule schon um 11 beendet wurde (das hat die vielen Kinder erklärt…) und alle Nachbarn eingeladen wurden um den „weitgereisten, weißen Mann“ willkommen zu heißen. Er war der einzige Nicht-World Vision Mitarbeiter, der Englisch konnte, was er auch sehr stolz gezeigt hat. Außerdem habe man mir zu Ehren eine Ziege geschlachtet die seine Frau gekocht habe und die nun aufgetragen werde. Herr Fata hatte mir zuvor mehrmals gesagt dass er verstehen könne, wenn ich auf das traditionelle Essen keine Lust hätte, ich aber wenigstens so tun solle, als ob ich probiere, da dass sonst als sehr unverschämt aufgefasst werden würde. Als ich den Hirsebrei mit verschiedenen Teilen der Ziege fast aufgegessen hatte (den Ziegendarm und die Füße habe ich abgelehnt) wurde das mit großem Applaus quittiert. Bei der ganzen Aufmerksamkeit habe ich mich, glaube ich, oft genau so unwohl gefühlt wie Malon.

Malon & Freunde beim tanzen.

Malon & Freunde beim tanzen.

Nach dem Essen wurden nochmal religiöse Lieder gesungen und dazu getanzt. Mir wurde immer mehr bewusst, wieso Simbabwe als eines der religiösesten Länder der Erde gilt. Nach der zweiten Halbzeit des Fußballspiels wurde mir ein Kilo getrockneter Beeren als Dankeschön überreicht und für meine sichere Heimreise nach Deutschland gebetet.

Schulgebäude von außen.

Schulgebäude von außen.

Herr Fata, der Bürgermeister und ich sind anschließend weiter gefahren zu einer Schule die World Vision Deutschland und die Bundesrepublik gesponsert hatten. Die Straße, die von Malons Familie aus dorthin geführt hat, war gleichzeitig die Grenze zu Mosambik. Dort ist mir nochmals sehr deutlich der erschreckende und traurige Teil Simbabwes vor Augen geführt worden. Dass man auch mit wenig Geld und ohne fließendes Wasser und Strom sehr glücklich sein kann, hatte ich soeben gelernt. Wie gefährlich die direkte Nachbarschaft zum Gebiet Mukumbura ist, war mir allerdings nicht bewusst: Im Abstand von 10 Metern standen an der Grenzstrasse zu Mosambik rote Schilder mit Totenkopf und dem Warnhinweis „Minen“. Nur wenige hundert Meter in Richtung Mosambik begann nämlich die von den Briten im Unabhängigkeitskampf verminte Zone um zu verhindern, dass simbabwische Kämpfer nach Mosambik flüchten. Herr Fata hat mir erklärt, dass das Gebiet zwar mal gesäubert wurde, allerdings nur sehr flüchtig. Eine belgische Organisation habe vor zwei Jahren begonnen, mit speziell trainierten Ratten, die die Minen aufspüren ohne sie auszulösen, das Gebiet gründlich zu reinigen. Dieser Prozess brauche aber noch einige Jahre.

Warnung vor Landminen an der Grenze zu Mosambik.

Warnung vor Landminen an der Grenze zu Mosambik.

"Niemandsland": Der zum Teil verminte Streifen zwischen Simbabwe und Mosambik.

„Niemandsland“: Der zum Teil verminte Streifen zwischen Simbabwe und Mosambik.

Die Gemeinde baut ein Haus für den Kindergarten.

Die Gemeinde baut ein Haus für den Kindergarten.

Nach diesem sehr bedrückenden Eindruck war der Besuch bei der Schule wiederum sehr erfreulich. Der Schulleiter hat mir stolz die Klassenräume und Toiletten gezeigt, welche World Vision Deutschland gezahlt habe und gesagt, dass so gesichert sei, dass alle Kinder der Region nach der Grundschule, welche 7 Jahre geht, eine weiterführende Schule besuchen können. Herr Fata hat mehrfach betont, wie gut die Zusammenarbeit auch mit der lokalen Bevölkerung sei und dass World Vision oft nur die Materialien bereitstelle und der Rest von der Gemeinde gemeinsam gebaut werde.

Klassenzimmer in der von World Vision gesponserten Schule.

Klassenzimmer in der von World Vision gesponserten Schule.

Wand im Lehrerzimmer. Auf dem Stundenplan (unten links) stehen auch zwei Stunden "HIV-Kunde".

Wand im Lehrerzimmer. Auf dem Stundenplan (unten links) stehen auch zwei Stunden „HIV-Kunde“.

Herrentoilette in der weiterführenden Schule nahe bei Malon.

Damentoilette in der weiterführenden Schule nahe bei Malon.

Auf unserem weiteren Weg durch Mukumbura habe ich noch eine solarbetriebene Wasserpumpe und einen Gemüsegarten präsentiert bekommen in dem HIV Infizierte lernen, wie Gemüse angebaut wird und welche Vitamine gut sind. Dies sei aus verschiedenen Gründen sehr wichtig, so Herr Fata, da Aidskranke oft von ihren Familien verstoßen würden und so eine Beschäftigung hätten. Außerdem sei es ihre Aufgabe das Gemüse zu verkaufen und ihren Familien die Gemüsezucht beizubringen.

Wassertank mit unserem Auto.

Solarbetriebener Wassertank mit unserem Auto.

Einer der Männer im Kräutergarten hat mir stolz die Vielfalt an Gemüse präsentiert.

Einer der Männer im Kräutergarten hat mir stolz die Vielfalt an Gemüse präsentiert.

Nach diesen vielen Eindrücken und noch viel mehr kleinen Anekdoten und Erlebnissen sind wir gegen 16 Uhr wieder nach Harare zurück gefahren.
Ich hatte ein einmaliges Erlebnis in Mukumbura, habe gesehen, dass das Spendengeld und auch die deutsche Entwicklungshilfe in diesem Fall wirklich sehr zielführend ankommt und die Familien vor Ort einen direkten Nutzen haben. Allerdings habe ich auch gesehen, dass die Menschen dort jeden Tag von neuem überlegen, was es zu Essen geben könnte und wie irgendwie Geld verdient werden könnte. Laut Herrn Fata lebt eine fünfköpfige Familie dort im Durchschnitt von 50-60$ im Monat. Was für einen Unterschied dort 30 Euro aus Deutschland machen, muss denke ich nicht weiter erklärt werden.

Wer mehr über World Vision wissen möchte, schaut am besten hier auf deren Seite vorbei.

Malon, sein Grossvater, der Bürgermeister und ich beim Abschiedsbild.

Malon, sein Großvater (links), der Bürgermeister und ich beim Abschiedsbild.

Vielen Dank fürs Lesen. Gerade bin ich bei meiner vorerst letzten Etappe in Afrika, in Kapstadt und der Gardenroute.

 

 

5 Gedanken zu “Zu Besuch bei World Vision – Simbabwe Teil II

  1. Lieber Jan, uns fehlen einfach die Worte, deine Schilderungen zu kommentieren.
    Wir sind ergriffen; Du hast uns mit diesem Bericht einen Teil unserer Welt geschildert, den wir trotz vieler Informationen noch nie so hautnah erlebt haben.
    Vielen Dank und herzliche Grüße

  2. Hallo lieber Jan,
    auch wir sind sprachlos, aber auch sehr sehr stolz auf unser „Patenkind“, denn diese Mühe, Kosten und den Aufwand welchen Du in deinem Urlaub betreibst ist WUNDERBARE und AUßERGEWÖHNLICH.
    Für Malon und seine Familie wird dieser ganz spezielle Tag immer in Erinnerung bleiben. Claus und ich haben uns auch schon öfter Gedanken über eine Patenschaft gemacht, wir wussten bis heute nicht so genau wie und was aber Dank Dir wissen wir es nun…………. DANKE und bis bald ganz liebe Grüße komm gut heim Tante und Onkele

  3. Hallo lieber Jan,
    alles was du erlebst und schreibst ist unheimlich beeindruckend und ich habe grössten Respekt vor dir was du auch auf dich nimmst dein Patenkind zu besuchen .So liebevoll und so besonders.
    Hoffe sehr das deine Mama und ich unsere Maus auch mal treffen können.
    Ich freue mich sehr dich wieder zu sehen.
    Dein Jens

  4. Lieber Jan..
    Für mich ist Dein letzter Bericht von Deiner Zeit in Südafrika enorm.
    Wußte ich doch nichts von Deiner Patenschaft, Es ist eine gute Sache.
    Du mußt mich dann hier noch mehr informieren.
    Wünsche Dir einen guten Abschluß für Deine letzten Tage .
    und einen guten Heimflug.

    Liebe Grüße Oma Lilo Bauer

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