Krüger Nationalpark

IMG_7546Der wohl bekannteste Safari-Park der Welt mit einem der größten Aufkommen an Tieren auf einer schier endlosen Fläche: Am Wochenende war ich für zwei Tage mit Freunden im Krüger Nationalpark ganz im Nordosten des Landes an der Grenze zu Mosambik.

Wir sind am Freitag Abend gegen 19 Uhr in Pretoria losgefahren und knapp vier Stunden später in Hazyview, nahe Nelspruit und direkt am Eingang zum Nationalpark angekommen. Da nahezu die ganze Strecke eine sehr gut ausgebaute Autobahn ist, war die Fahrt bei Dunkelheit kein Problem. Auch sonst sind mir noch keine gefährlichen oder ungünstigen Situationen passiert. Übernachtet haben wir in einem kleinen Apartment ausserhalb des Parks da die Camps im Inneren meistens schon Wochen im voraus ausgebucht sind. Die Unterkunft war sehr günstig und hatte alles was mach braucht wenn man eigentlich nur zum schlafen dort ist. Am Samstagabend haben wir sogar noch die Grillstelle (afrikaans: Braai) benutzt.

IMG_7202
IMG_7352

Am Samstagmorgen habe ich recht schnell erfahren, dass Safari nicht nur gemütlich rumfahren und Tiere angucken bedeutet sondern vor allem auch sehr früh aufstehen: Bereits um fünf hat der Wecker geklingelt und um 6 Uhr, direkt zur Öffnung der Eingänge waren wir dort. Da die Hauptstraßen im Krüger asphaltiert sind und auch die Nebenstraßen aus sehr festgefahrenem Schotter bestehen, war es überhaupt kein Problem mit unserem eigenen Auto (C-Klasse) im Park herum zu fahren. Als einzige wirklich Kosten sind somit 20 Euro für ein Tagesticket pro Person angefallen. Die Einfahrt ist extrem streng reguliert und kontrolliert. So sind zum Beispiel nicht nur offensichtliche Dinge wie Feuerwaffen verboten sondern auch Alkohol und das Aussteigen aus dem Auto (außer an speziellen Rastplätzen und in den Camps). Der typische Safaritag läuft dann so ab, dass man die ganze Zeit in seinem Auto mit 20-50 km/h durch die Gegend fährt und nach interessanten Tieren Ausschau hält. In den Camps, auf welche man ab und an trifft, hängen Karten mit Markierungen wo am aktuellen und vorherigen Tag Tiere gesichtet worden sind, was die Orientierung zumindest ein bisschen erleichtert.

IMG_7606

Wir hatten an unseren beiden Tagen sehr viel Glück und haben Giraffen, Zebras, Geparde, Nashörner und Elefanten von sehr nahe gesehen. Auch Löwen und Büffel haben wir entdeckt, allerdings nur von größerer Erfahrung. Am meisten haben mir zum Einen die Giraffen gefallen, welche nur ein oder zwei Meter vor unserem Auto über die Straße gelaufen sind und danach am Straßenrand Blätter gefressen haben. Zum Anderen fand ich die Elefanten und Nashörner beeindruckend, welche trotz ihrer riesigen Masse scheinbar ganz leicht zwischen den Bäumen und an Steilhängen umher spazieren. Direkt am Sonntag morgen (es ging wieder um fünf los) haben wir einen Geparden gesehen, der sich in aller Seelenruhe direkt am Strassenrand auf einem Baum gesonnt hat. Wenn man den Raubtieren so nahe ist, ohne einen Zaun oder eine andere physische Absperrung, wird einem auch klar, wieso aussteigen von der Parkleitung so streng untersagt wird.

Da kein Text diese ganzen Eindrücke und Tiere beschreiben kann, hier eine umfangreiche Bildersammlung von den zwei Tagen.

Das kommende Wochenende werde ich mit verschiedenen Aktivitäten rund um Centurion verbringen und nicht zum übernachten wegfahren.

 

4 Gedanken zu “Krüger Nationalpark

  1. Guten Morgen Jan.
    Es ist beeindruckend, wenn man morgens bei Dienstbeginn
    so eine enorme Bilderschau vorfindet
    Vielen Dank.
    Deine Wahl Südafrika scheint für Dich absolut der Treffer zu sein
    Wünsche Dir weiter eine gute Zeit mit vielen neuen Erlebnissen
    und für uns Berichte
    Herzliche Grüße Oma Lilo Bauer

  2. Lieber Jan, die Aufnahmen aus dem Krüger Nationalpark könnten aus einem Standardwerk stammen, so vielseitig und professionell sind sie. Die Van-Prä-
    sentation ist wohl mit einem bemerkenswerten Begleitprogramm inszeniert
    worden. Der Bericht über die Bestatter Messe zeigt sicher die die unterschied-
    lichen Kulturen; kann man das wirklich nur an der Hautfarbe festmachen?
    Der Bericht war wie immer sehr aufschlussreich. Danke! Oma und Opa

  3. Hey mein lieber Jan,

    das sind ja unglaubliche Fotos! Ich bin froh, dass du nicht aus dem Auto ausgestiegen bist!
    Die Wilhelma ist ja putzig gegen das, was du da gesehen hast.

    Bis bald – ich freu mich.

    Deine Mama

  4. Hi Jan,
    Wahnsinn !!! Soo viele wilde Tiere so nah! Claus will mit mir nicht nach Afrika,
    da man da eh keine Tiere anschauen kann. Danke für die tollen Bilder (Beweise) und den tollen Bericht, ich denke wenn er einem glaubt dann DIR.
    Machs gut bis bald und viele liebe Grüße

    Alex & Co.
    P.S. S. AFRIKA ich komme!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *