Unterwegs in Andalusien: Ronda, Malaga und Nerja

JANUAR_Andalusien-5245Wie im letzten Artikel angekündigt, war ich vergangenes Wochenende mit Nina und den drei anderen Studenten von Daimler vier Tage in Andalusien unterwegs. Da wir in diesen Tagen einiges gesehen haben und jeder wie verrückt Bilder gemacht hat, werde ich die Städte und die Bilder auf zwei Artikel aufteilen.

Im ersten Teil geht es um Ronda mit seiner bekannten Talbrücke, die Küstenstadt Malaga

und das Kleinstädtchen Nerja mit seinen Stränden (wir waren im Meer schwimmen!). Im zweiten Teil gibt es Bilder der weltberühmten Festung Alhambra sowie von Cordoba.

Zur besseren Übersicht eine Andalusienkarte, wie schon im vorherigen Artikel von Sevilla. Einfach auf die Markierungen klicken, dann erscheint der Link des dazugehörenden Artikels.

 

Nach dem Examen heißt es Abfahrt!

Nachdem wir am Freitag das Abschlussexamen unseres zweiwöchigen Intensivkurses beendet hatten, ging es mit dem gemieteten Ford Fiesta schon auf in Richtung Ronda.

Zwischen Ronda und Malaga...

Sonnenuntergang zwischen Ronda und Malaga…

Den Mietwagen hatten Nina und ich schon vor der Uni am Flughafen abgeholt, so dass wir direkt starten konnten. Nach einem kleinen Snack in einem der weißen, andalusischen Bergdörfer war unser erster längerer Stopp das Kleinstädtchen Ronda. Ronda liegt ziemlich genau zwischen Sevilla und Malaga auf einem Hügel, und wird von einer tiefen Schlucht geteilt. Diese Schlucht wird durch das Wahrzeichen Rondas, der Puente Nueva (Neue Brücke) verbunden. Außerdem gibt es noch eine bekannte Stierkampfarena, sowie viele kleine und schmale Gassen.

Den besten Eindruck von Ronda bekommt man durch Bilder. Bitte für die Beschreibung der Bilder auf das Ausrufezeichen links oben in der Galerie klicken!

Nachdem wir einige Stunden in Ronda verbracht haben, sind wir weiter gefahren zu unserem ersten Übernachtungsort: der Küstenstadt Malaga. Wir haben in Malaga in einem Mehrbettzimmers eines zentralen Hostels für 12 Euro pro Nacht geschlafen. In unserem Zimmer war außer uns noch ein Koreaner sowie zwei Amerikanerinnen. Abends sind wir mit unseren Zimmergenossen und anderen Hostelgästen in eine Flamencobar gegangen. In der sehr urigen Bar mit lauter Musik wurde man quasi gezwungen mitzutanzen, oder es zumindest zu versuchen. Anschliessend sind wir in einen Club weitergezogen, zur Landesüblichen Zeit von 2 Uhr nachts.

Am nächsten Morgen haben wir einen vom Hostel angebotenen Stadtrundgang gemacht, bei dem wir neben der Kathedrale und dem Hafen auch viele weitere Plätze und Gebäude besichtigt haben. Die Führung war umsonst, am Ende hat man dem Leiter, ein italienischer Student, jedoch ein angemessenes Trinkgeld gegeben. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten haben wir auch einige mehr oder weniger interessante geschichtliche Details erfahren. So zum Beispiel verschiedene Legenden oder Mythen rund um die Karwoche, die Semana Santa. Diese wird wie auch in Sevilla, mit großen Paraden und Umzügen gefeiert. Aufgrund der muslimischen Eroberer im vorigen Jahrtausend, sind alle Kirchen in Malaga, wie in vielen anderen Städten Andalusiens auch, auf ehemaligen Moscheen gebaut worden. Ansonsten erinnert allerdings recht wenig an die damalige Kultur, finde ich.
Da Malaga im zweiten Weltkrieg komplett zerbombt wurde, sind viele Häuser noch recht jung. Auch die Häuser, die stehen geblieben sind, wurden sehr aufwändig hergerichtet. Man merkt, dass Malaga nach Madrid, Barcelona und Valencia die stärkste Wirtschaft in Spanien besitzt. Alles ist renoviert und sehr sauber. Die Wirtschaftskraft Malagas kommt neben dem Tourismus und einem Technologien-Park auch aus Marbella, wo viele gutbetuchte Russen, Amerikaner, Emiratis usw. die Immobilienpreise in die Höhe treiben. Marbella gehört zur Region Malaga.

Nach dem ausgedehnten Stadtrundgang sind wir weiter auf der Küstenstraße entlang der Costa del Sol, der Sonnenküste, gefahren. Bei 26 Grad und strahlendem Sonnenschein haben wir uns in der Touristenstadt Nerja einige Brötchen und Schinken gekauft, und uns damit an den Strand gelegt. Bei recht frischen 16 Grad Wassertemperatur waren anschliessend alle fünf im Meer.

Nach dieser Abkühlung ging unser Roadtrip weiter nach Granada, zur weltberühmten Alhambra. Wie es mir dort gefallen hat, steht hier.

 

4 Gedanken zu “Unterwegs in Andalusien: Ronda, Malaga und Nerja

  1. Hallo Jan.
    Danke für Deine ersten Eindrücke Eurer Andalusienreise.
    ES ist wirklich toll, was Jhr alle zusammen unternehmen dürft
    Diese Kultur und die Menschen kennen zu lernen ist eine
    Bereicheung..

    Auch gehören in Maßen die Barbesuche dazu,
    Velleicht bringst Du für unsere Brunche neue Jdeen mit
    Freue mich, daß für Euch der Stundenplan paßt.
    und Euer Focus sich jetzt auf das Lernen konzentriert.

    Bin schon in Erwartung Deines Folgeberichts.
    Herzliche Grüße Oma Lilo Bauer

  2. Hallo lieber Jan,

    das sind tolle Fotos und interessante Details. Zu fünft im Ford Fiesta war bestimmt kuschelig.
    Ich freu mich auf den zeiten Teil.
    Ganz liebe Grüße auch an Nina
    Deine Mama

  3. Lieber Jan, danke für den umfassenden Bericht (einschließlich Bilder).
    Das sind ja richtige Kulturreisen; wir genießen vor allem auch die Aufnahmen.
    Hoffentlich bleibst Du nicht in Spanien hängen, um professioneller Fremdenführer
    zu werden!
    Viele Grüße von M+H

  4. Pingback: Von Studieren und Karneval | Augenzeit

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