Unterwegs in Andalusien: Granada, Alhambra und Cordoba

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Hier nun also der zweite Artikel zu unserer Andalusienreise von vergangener Woche. Den ersten Artikel schon gelesen?

In diesem Teil geht es um die Granada in Alhambra und Cordoba.

Zur Übersicht wieder die Karte von Google:

Von unserem entspannten Strandtag in Nerja sind wir Abends nach Granada weiter gefahren. Dort hatten wir direkt am Abend schon eine Eintrittskarte in einige Teile der Alhambra. Da die Geschichte dieser berühmten Burganlage jeder auf Wikipedia nachlesen kann, spar ich mir eine Zusammenfassung hier.

Bei unserer nächtlichen Besichtigung haben mich vor allem die vielen feinen Verzierungen und die dazu passende Beleuchtung beeindruckt.
Am nächsten Tag sind wir direkt morgens nochmals in die Alhambra gegangen, um die restlichen Teile, wie die Gärten und den Sommerpalast, zu besichtigen. Den besten Eindruck bekommt man, denke ich, beim ansehen der Bilder.

Wie immer einfach auf das Ausrufezeichen oben rechts klicken für mehr Informationen.

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Zu den Getränken gab es Mini-Burger in dieser Bar.

In Granada haben wir wieder in einem Hostel übernachtet, welches allerdings nicht so schön war wie das Erste und auch nicht sehr freundliches Personal hatte.
Eine sehr willkommene Besonderheit in Granada ist jedoch, dass die Stadt die letzte verbliebene in Spanien ist, in der es selbstverständlich ist, dass man zum bestellten Getränk kostenlose Tapas serviert bekommt. Das haben wir natürlich ausgenutzt und sind zu einer kleinen Bartour gestartet.

Nach unserer erneuten Alhambra Besichtigung am nächsten Tag sind wir zu einem Spaziergang ins maurische (muslimische) Viertel in Granada aufgebrochen. Das sogenannte Albaicin liegt auf einem Gegenüberliegenden Hügel der Alhambra und besteht aus ganz vielen, kleinen Gassen, welche am Ende alle irgendwie nach oben auf einen schönen Platz führen. Da uns am Anfang nicht so klar war, dass man schlussendlich immer oben ankommt, haben wir einen älteren Herren gefragt, der in einem Stuhl oberkörperfrei in seiner Hauseinfahrt saß und sich gebräunt hat. Als er gemerkt hat, dass wir aus Deutschland kommen, hat er in gebrochenem Deutsch gesagt: „Habe mal eineinhalb Jahre in Hannover gearbeitet. Schöne Stadt, aber Arschkalt überall“. Anschließend hat er uns sehr stolz seinen 911er Porsche gezeigt, den er schön versteckt in der Einfahrt stehen hatte.

Als wir es doch auf den Platz geschafft hatten, haben wir dort zunächst die Aussicht auf die Alhambra und die dahinter liegenden, schneebedeckten Berge genossen. Diese Berge beherbergen das größte Skigebiet Spaniens und haben sogar anerkannte FIS-Weltcup-Abfahrten. Anschließend sind wir (im T-Shirt) draußen zum Mittagessen auf dem Platz in der Sonne gesessen.

Olivenbäume - Soweit das Auge reicht.

Olivenbäume – Soweit das Auge reicht.

Auf der Strecke von Granada nach Cordoba sieht man viele Burgen und Schlösser.

Auf der Strecke von Granada nach Cordoba sieht man viele Burgen und Schlösser.

Gegen Nachmittag sind wir über eine landschaftlich sehr schöne Route nach Cordoba gefahren. Der Nachteil an dieser Route war allerdings, dass auch Traktoren diesen Weg bevorzugen und wir so zum Teil sehr viel Zeit hatten, einzelne Häuser oder Berge zu begutachten, während wir mit 25 km/h daran vorbei gefahren sind.

In Cordoba hatten wir schließlich das mit Abstand schönste Hostel. Mit bewachsenem Innenhof, Dachterrasse mit Blick auf die  Kathedrale und Frühstück inklusive für 10 Euro die Nacht. In der Stadt selber haben wir am nächsten Vormittag einen Mix aus Sightseeing und Shopping gemacht. Es gibt viele, sehr alte Gebäude, welche entweder von Muslimen, Juden oder Christen gebaut wurden. So steht in Cordoba auch die einzige Synagoge von ganz Andalusien. Die Kathedrale wurde auf die ehemalige Moschee gebaut und trägt daher auch heute noch den Namen „Mezquita“ (spanisch für Moschee).

Nachdem auch der Programmpunkt „shoppen“ abgehakt war und wir einen Strafzettel für Falschparken bekommen haben, sind wir mit unserem Ford Fiesta wieder „heim“ nach Sevilla gebraust.

Das Symbol Andalusiens: Der Stier!

Das Symbol Andalusiens: Der Stier!

5 Gedanken zu “Unterwegs in Andalusien: Granada, Alhambra und Cordoba

  1. Lieber Jan,
    beide Berichte sind wieder großartig. Vielen Dank für die vielen netten Eindrücke! Andalusien ist wirklich ein wunderschöner Landstrich und ihr habt wahrscheinlich die schönste Jahreszeit erwischt: Ihr hattet um die 20°C, wir haben bei -12°C gezittert.
    Genießt eure Zeit weiterhin-der nächste Wochenendausflug geht bestimmt Richtung Jerez zum Strand!
    Liebe Grüße aus Berlin,
    Anja

  2. Lieber Jan,
    dein ausführlicher Bericht über diese geschichtsträchtigen Städte ist wie immer sehr informativ und es sind wunderschöne Bilder, die uns an euerer Reise teilhaben lassen, einfach beeindruckend. Hab vielen Dank dafür. Wir freuen uns mit dir, dass du dies alles sehen und erleben kannst. Wenn bei uns noch keine so angenehmen Temperaturen wie bei euch herrschen, so gibt es doch ein Ahnen von Frühling. Winterlinge und Schneeglöckchen blühen üppig.
    Weiterhin eine gute Zeit wünschen dir deine Husbi und Mohrli

  3. Lieber Jan.
    Danke für Deinen 2. Teil Eurer Andalusiereise
    Sie hat Euch ja wieder zu hochintressanten
    Sehenswürdigkeiten geführt bei wirklich herrlichen Wetter
    Hier gibt es 2 Grad.
    Einiges habe ich mir angeschaut . Alhambra etc.
    Niun wünsche ich Euch, daß Jhr heute einen guten Start hattet
    und für Euch alles paßt.
    Liebe GRüße aus Schwäbisch Hall Oma Lilo Bauer

  4. Hallo Jan, mit Interesse habe ich deine zwei Berichte gelesen. Ich finde es prima, daß du dort dir soviel anschauen kannst und somit Land und Leute kennenlernst. Vor vielen Jahren war ich mit Opa ja auch dort. Doch wir waren im Hochsommer unterwegs, da war die Hitze sehr heftig, so 40 Grad war ja nichts.

    Die Bilder, die du uns geschickt hast, sind ja ganz toll. Deine Mühe für Bericht und Bilder bemerkenswert, aber das ist eben unser Jan.

    Liebe Grüße Deine Oma Rita.

  5. VON WEGEN….

    Granada ist weitaus NICHT die einzige Stadt in der man ein Bierchen bestellt und dazu gleich eine Tapa servierte bekommt, (im Bierpreis von weniger als 2 € inbegriffen!!) Ich empfehle Ihnen in die wunderschöne Naturgegend der Alpujara zu fahren, LAROLES, PISENA…., MAIRENA…, und das nicht nur wegen der ausgezeichneten Verköstigung sondern wegen der naturbelassenen Höhen und Berge, wegen der verborgenen menschlichen Qualitäten und überraschenden Eindrücke, die Sie dort gewinnen können.
    Der sonnige Süden auf über 1000 Höhenmeter hat seine eigenen Reize!!

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